Dienstag 27.Jänner 2015 – Tag 3 in Sri Lanka

Nach unsrem ersten Abstecher nach Mirissa am Vortag ging es wieder weiter mit dem Tauchkurz ins Weligama.

Erster Tauchgang: Nach einer (sehr) kurzen Theorielektion was als nächstes passieren wird, waren wir auch schon gleich unterwegs zum Strand. Dieser liegt nur ca. 500m von der Tauchschule entfernt und die Sauerstoffflaschen werden mit einem Tuk Tuk transportiert. Dann ging es nur mehr ans erste Anlegen des gesamten Equipments und ab ins Wasser.

Nachdem wir das ganze also 1x in Theorie gehört hatten und es keinen Pool in der Nähe gab, war die erste Praxis Stunde gleich mal im Meer. Kontrolliertes Atmen klingt auch in der Theorie irgendwie leichter als in der Praxis unter Wasser, aber nach ein paar Minuten hat man sich einigermaßen daran gewöhnt unter Wasser aus einer Sauerstoffflasche zu atmen. Der nächste Schritt war dann auch gleich mal die üblichen Paddy Übungen durchzuführen wie die Tauchermaske zu fluten. Mit ein paar kleinen Panikmomenten muss man hier schon umgehen lernen, aber das gute ist dass man ja nur ca. 1m unter Wasser ist. Die zweite Übung das Mundstück aus dem Mund zu nehmen und dann wieder versuchen es zu erwischen war dann schon etwas schwerer. Aber wie gesagt, aufgrund der geringen Tiefe noch ohne großartigen Bedenken machbar. Wenn es dann tiefer wird, muss man sich schon gut unter Kontrolle haben um ganz ruhig zu bleiben. Soweit zur ersten Praxis Tauchstunde. Ein wahres Abenteuer.

Wechsel der Unterkunft

Wir haben unsere Unterkunft primäre nach der Nähe zur Tauchschule gewählt. Jedoch stellte sich die Wahl schon nach der ersten Nacht als großer Fehler heraus. Leider lag das Hotel direkt an der meist befahrenen Straße und auch noch an der Kurve wo es in Sri Lanka anscheinend auch Brauch ist gleich mal „vorzuhupen“ um sich bemerkbar zu machen. Die Autos und ihre Hupen wären eventuell noch verschmerzbar gewesen aber die Busse rissen uns regelmäßig aus dem Schlaf. Und nach 2 Nächten ohne viel Schlaf hatten wir genug.

day1 mirissa weligama-12

Unser Entscheidungsprozess für eine andere Unterkunft wurde auch noch beschleunigt, da wir Mirssa jetzt schon gesehen hatten und den Strand noch schöner fanden als in Weligama. Also haben wir nach unserer Tauchstunde gleich mal ein paar Bed & Breakfasts ausgecheckt in Mirissa und gleich eines davon gebucht, das möglichst weit von der Hauptstrasse entfernt war. Man lernt ja aus seinen Fehlern 🙂 Schwieriger war es dann schon den Besitzer unserer eigentlichen Unterkunft davon zu überzeugen uns vielleicht nicht die gebuchten 5 Tage zu verrechnen wenn wir nach 2 Tagen schon gehen. Leider war er nicht sehr kooperativ und konnte nicht einsehen dass es viel zu laut ist zum Schlafen. Daher Finger weg von diesem Hotel.

Wie schon erwähnt, auch wenn ihr vielleicht in Weligama surfen wollt, empfehlen wir in Mirissa zu übernachten da es nur 15 min per Tuk Tuk entfernt ist und doch um einiges schöner. Unterkünfte Mirissa..

Mirissa bei Nacht

Mirissa bei Tageslicht habt ihr ja schon gesehen. Auch bei Nacht offenbart sich hier einiges mehr an Programm als in Weligama. Das größte Problem an dem Strand in Weligama ist wohl, dass er direkt an der Straße liegt und daher fast kein Platz ist für Beach Bars und Restaurants. In Mirissa hingegen ist der Strand viel breiter und bietet daher Platz für Hotels, Restaurants und Bars direkt am Strand.

Wir waren überglücklich endlich im richtigen Urlaubsparadies angekommen zu sein. Unsere neue Unterkunft war auch um einiges netter, gleich beim Empfang mit einem kalten Handtuch um das Gesicht zu reinigen (Ayurveda Style) und einem superleckeren frischen Frucht Smoothie. Sogar das Internet war halbwegs funktionstüchtig auf dem Zimmer, und es war schön leise in unserer Gegend und der Strand war auch nur ca. 700m entfernt. Besser gehts also gar nicht.

Fürs Abendessen ging es also erstmal an die Beach Promenade von Mirissa bei Nacht.

Da es ca. 10 -15 Restaurants und Bars gibt, ist es gar nicht so leicht sich zu entscheiden. Wir wählten mal ein etwas hübscheres Restaurant aus.

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Das Essen war exzellent und wir haben mal unser Lieblings Essen schon nach ein paar Tagen gefunden „Seafood kotu rothi“. Auch das Preis Leistungs Verhältnis ist hier überragend da eine Meeresfrüchte Platte schon fast westeuropäische Preise mit 15€ annahm, aber dieses Gericht gerade mal ein 1/3 kostete und trotzdem reichlich mit Meeresfrüchten bestückt war. Generell kann man es vielleicht mit gebratenen Eierreis oder gerösteten Knödel vergleichen nur eben noch mit frischen Meeresfrüchten dazu.

Also sind wir nach 3 Tagen auch endlich so richtig angekommen in Sri Lanka und glücklich 🙂