Die Küche in Sri Lanka ist angesiedelt zwischen der indischen und der asiatischen Küche. Auf unserer fast 3 wöchigen Reise konnten wir so einiges durchprobieren und hier haben wir ein paar Tipps für euch gesammelt. Zu den Preisen muss man noch sagen dass das unser Stand von Februar 2015 ist.
Essen:
Rice & Curry ist mitunter das Nationalgericht in Sri Lanka. Meistens besteht das Gericht aus 3-5 Soßen / Chutneys, einer großen Portion Reis und einem Curry aus Gemüse, Huhn oder Fisch. Dieses Gericht findet ihr in so gut wie jedem Restaurant in mindestens diesen 3 Varianten. Und es schmeckt eigentlich immer sehr gut.
Streetfood gibt es auch überall und auch in den Zügen und Bussen. Meist gibt es fritiertes wie zum Beispiel die Samosa Teigtaschen die man auch aus der indischen Küche kennt. Diese sind meist mit Gemüse oder Fischpaste gefüllt. Hier kann es auch etwas schärfere Varianten geben, also mit etwas Vorsicht genießen bzw. am besten nachfragen ob sie „spicy“ sind.
Eine sehr geile Nachspeise ist das „Curd & Trickle“ das eigentlich Yogurt mit der Honigähnlichen Substanz, die man aus Kokosnüssen gewinnen kann, verfeinert ist.
An der Küste gibt es natürlich viel Meeresgetier und eine Menge an BBQ. Eigentlich fast jedes Restaurant am Meer bietet gegrillten Fisch und Meeresfrüchte aller Art an.
Die Preise für Fisch und Meeresfrüchte sind oft etwas gesalzen und hier kann es schon mal eher in die 10-15€ Richtung gehen. Jedoch findet man auch immer einige Restaurants etwas mehr abseits die diesen Preis wesentlich unterbieten und trotzdem super sind. Für Rice & Curry geht es meist so bei 400-800 Rupien los (ca. 2,5€ – 5,5€) und wie gesagt Fisch Platten dann so ab 700-1200 Rupien.
Ein Highlight war für uns die Entdeckung von rotti kotti. Das eigentlich ein Mischmasch ist aus angebratenen Reis und Huhn, Gemüse oder Seafood. Besonders in Mirissa, wo es uns fast am besten gefallen hat, gab es ein Restaurant am Strand das zwar superfancy ausgesehen hat aber seafood rotti kotti um nur 400 rupien hatte. Ein richtiges Schnäppchen quasi, vor allem weil es überall rundherum ca. 800 rupien (5,5€) gekostet hat.
In Bentota und den Städten nahe bei Colombo muss man schon mal damit rechnen gleich 200-500 rupien pro Mahlzeit mehr zu berappen im Durchschnitt. Die Faustregel lautet also hier, je weiter weg von der Hauptstadt desto billiger wird alles.
Getränke:
Kokosnüsse:
Eines muss ich gleich vorweg nehmen. Die Kokosnüsse haben es uns angetan. Wir haben jeden Tag mindestens 2 getrunken weil es einfach sooooo geil war. Die Preise schwanken ein bisschen, wie schon oben erwähnt. Aber man bekommt die King Coconut meist für 50-100 Rupien (0,33€ – 0,66€). Der Geschmack von frischen Kokosnuss Wasser direkt aus der Kokosnuss ist einfach unbeschreiblich. Eigentlich läuft auch an jedem Strand ein Verkäufer herum oder es befindet sich ein Stand an jedem Strandende. Auch in den Restaurants ist man gut versorgt, aber hier zahlt man dann meist ein bisschen mehr, ca 150-200 Rupien.
Frisch gepresste Fruchtsäfte
Fruchtsäfte sind im Vergleich zu Europa natürlich auch ein richtiges Schnäppchen. Vor allem kann man hier mal eine echte reife Mango oder Papaya oder Drachenfrucht essen bzw. deren Saft trinken. Es gibt praktisch alle erdenklichen Variationen im Mix oder pur von einer Frucht. Die Preise liegen meist zwischen 80-400 Rupien.
Alkohol:
Das Lion Lager Bier ist das bekannteste Bier in Sri Lanka und schmeckt auch sehr gut. Der Preis liegt meist zwischen 200-450 (1,5€ – 3€) Rupien bei den Strand Bars. Cocktail happy hour gibt es auch und sie starten meist so gegen 17:00 – 18:00. Hier variieren die Preise manchmal sehr start aber wir fanden auch einige Bars die in der Happy Hour nur 250-300 Rupien verlangen (1,7 – 2 €) und danach ca. 500-800 (3,5€ – 5,5€) Rupien.
Interessant ist auch der Kokosnuss Schnapps den es auch in so gut wie jedem Restaurant zu kaufen gibt.
Softdrinks:
Softdrinks sind interessanterweise meist billiger als Wasser im Restaurant. Cola bekommt man meist schon für 100 Rupien, wohingegen Wasser meist 200 Rupien kostet.
Supermarkt:
Wie in den meisten Guides und Reiseführern beschrieben, bekommt man in den Supermärkten eigentlich alles was man so braucht und kennt von daheim.
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