Dienstag 3. Februar 2015

Udawalawe National Park

Gestern Abend haben wir uns entschlossen am nächsten Morgen in den Udawalawe National Park aufzubrechen. Nach einigen Recherchen stellte sich heraus, dass es realtiv egal ist ob wir direkt in unserem Hotel buchen oder über andere Wege. Der Preis für uns beide für Transport zum National Park (ca. 1 1/2h eine Richtung) inkl Park Eintritt war im Endeffekt 18.000 Rupien (also ca. 120€).

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Wenn man mehrere Person hat die mitfahren wir es etwas billiger da man das Taxi splitten kann. Aber auch 60€ pro Person, sind eigentlich nicht schlimm für eine Safari Tour.

Unser Fahrer transferierte uns bis zum Eingang des National Parks via Minivan. Dort stiegen wir dann um in einen Jeep von einem Guide des National Parks.

Die letzten paar Kilometer legt man dann mit dem Jeep zurück entlang eines riesigen künstlichen Sees. Nach weiteren 15 Minuten kommt man dann zum Ticket Office. Der Fahrer übernimmt dort dann meist den Rest und regelt alles offizielle. Um ca. 6:45 fuhren wir dann wirklich durch das Tor des Udawalawe National Park.

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Die Touren im Nationalpark finden 2x pro Tag statt, am Vormittag und Nachmittag und dauern zwischen 3 und 3 1/2 h. Also praktisch einen Sonnenaufgangs und eine Sonnenuntergangs Safari. Wir waren am Morgen unterwegs und schon alleine die Luft und die Geräusche der erwachenden Tierwelt waren faszinierend.

Es war zwar etwas bewölkt und regnete zu Beginn noch leicht, doch gerade diese Atmosphäre war sehr interessant. Man fühlt sich wirklich ein bisschen wie im Dschungelbuch, besonders durch die beeindruckende Geräuschkulisse.

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Glücklicherweise hatten wir den ganzen Jeep (der 6 Plätze hat) für uns zu zweit alleine. Daher konnte der Guide immer dort stehen bleiben wo es uns gerade am Besten gefiel. Unser Guide konnte sehr gut Englisch daher war es sehr cool sich mit ihm über die Gegebenheiten und Tierwelt im Park zu unterhalten. Beim Start der Safari sieht es noch ein bisschen nach einem Rennen aus, wenn 10-20 Jeeps gleichzeitig wegstarten, jedoch verläuft sich alles relativ schnell in den Weiten des Parks und man begenet nur alle 15 Minuten einem anderen Jeep.

Im Park sind auch sehr viele Einheimische unterwegs und Touristen waren klar in der Unterzahl 🙂 Und unsere neuen Lieblinge waren definitiv die Elefanten. Speziell beim Futter fassen könnte ich ihnen stundenlang zusehen. Oder auch einfach nur wenn sie vor einem marschieren, haha. Besonders diese Aufnahme erinnert mich total ans Dschungelbuch 🙂

Wir haben auch kurz überlegt direkt im Park zu übernachten aber entschieden uns dann doch extra hinzufahren. Falls ihr direkt in Parknähe übernachten wollt hier ein paar Tipps.

Schildkröten Aufzucht – Rekawa Beach:

Nachdem wir schon um 4:30 wach waren für die Safari, konnten wir am Abend auch noch die Schildkröten Brutstätten am Rekawa Beach ansehen. Es war ein bisschen hart aber da muss man halt durch.  Wenn schon Wildlife Tag dann gleich richtig. Um 8 Uhr Abends kam unser Tuktuk und die Tour kostet ca. 1000 Rupien (ca. 7€) pro Person.  Das Gesamt Geld geht an die Schildkröten Zucht um Strandabschnitte zurückzukaufen damit diese geschützt sind und die Schildkröten dort ihre Eier ablegen können. Wir hatten sogar Vollmond daher war es noch ein wenig spektakulärer am Strand entlang zu den Brutstätten zu wandern mit der Gruppe und dem Guide. Nach 15 Minuten erreichten wir eine Loggerhead (Unechte Karettschildkröte) Schildkröte. Diese werden 100-150 cm lang.

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Der Guide und alle Personen die mitgekommen waren, waren höchst respektvoll und mit einem großen Sicherheitsabstand konnte man das Schauspiel des Verbuddelns der Eier beobachten. Das einzige erlaubte Licht, war die Infrarot Taschenlampe des Guides.  Falls ihr also in der Nähe von Rekawa Beach seid, ist auch das einen Abstecher wert.